FESTIVAL
PROGRAMM

MITTWOCH 22.06.

An der Schwelle von postdramatischem Schauspiel, Erzähltheater und Tanz, wird »Happy Vineyards« zu einem melancholischen Abgesang, voller Pein und Verletzbarkeit. Gemeinsam arbeiten sich die Performer an ihren Theatererfahrungen ab, feiern die theatrale Aufführungssituation und zeigen ihr gleichzeitig den queeren Finger.
Mit dem Auftakt zum Festival lädt das ARENA-Team zur Opening-Party ein. Hermann Hesse schrieb einst: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne… Damit möchten wir euch einladen, mit uns gemeinsam den Beginn des 32. ARENA-Festivals zu feiern und durch Musik und Tanz den darin liegenden Zauber zu spüren. Kommt vorbei, let’s make magic!

DONNERSTAG 23.06.

Du hast Lust zu einem entspannten Einstieg in den Festivaltag mit Yoga Flow & Atemübungen?! Dann besuch unser Anfänger*innen-freundliches Yoga im Festivalzentrum mit Lou, um das Festival noch mehr genießen zu können.
Contactimprovisation ist eine Tanz-& Bewegungsform in der mit dem Kontakt zwischen zwei (oder mehreren) Körpern z.B. im Bezug auf Schwerkraft, Bewegungsfluss und Berührungsqualität experimentiert wird. Daraus entwickeln sich vielfältige Bewegungsmöglichkeiten: miteinander rollen, fließen, sich unterstützen, fliegen…
Mit der Produktion »Right for Fight« soll die Liebe neu geschrieben werden. Denn gefolgt wird diese vom Widerspruch gegensätzlicher Emotionen, ambivalenter Reaktionen, paradoxer, leidenschaftlicher und irrationaler Entscheidungen. Dieses Duett beschreibt die Liebe als universellen Kampfsport, ohne Schutzausrüstung, als verletzlichen Kämpfer. Es wird Macht ausgehandelt, miteinander – füreinander gekämpft, gegeneinander, nebeneinander. Von der Liebe zum Hass, der Blindheit zu offenen Augen, vom Verlangen zur Langeweile, von Harmonie zum Konflikt: Sie wollen bleiben, aber dennoch gehen, aufbrechen. Sie wollen vergeben, sich kümmern, aber doch verletzen, sich öffnen und doch schließen…
An der Schwelle von postdramatischem Schauspiel, Erzähltheater und Tanz, wird »Happy Vineyards« zu einem melancholischen Abgesang, voller Pein und Verletzbarkeit. Gemeinsam arbeiten sich die Performer an ihren Theatererfahrungen ab, feiern die theatrale Aufführungssituation und zeigen ihr gleichzeitig den queeren Finger.
»Kontakt–los!« ist eine Koproduktion des ARENA-Festivals und des Instituts für Theater- und Medienwissenschaft der FAU Erlangen mit den Künstlerinnen Kathrin Knöpfle und Urte Gudian, in welcher gemeinsam mit Studierenden der FAU Szenen präsentiert werden, die zwischen Performance, Theater und Tanz changieren.
Mitreißende Synthklänge, lebendige Gitarren, fiese Ohrwurm-Hooks und eingängige, aber dennoch feinfühlige Texte, dafür steht die sechsköpfige Band »palacity« aus Nürnberg. Ihr Ziel ist der perfekte Mix aus Indie-Rock und Pop, mit dem sie die Herzen ihrer Fans im Sturm erobern.

FREITAG 24.06.

Du hast Lust zu einem entspannten Einstieg in den Festivaltag mit Yoga Flow & Atemübungen?! Dann besuch unser Anfänger*innen-freundliches Yoga im Festivalzentrum mit Lou, um das Festival noch mehr genießen zu können.
Mit der Produktion »Right for Fight« soll die Liebe neu geschrieben werden. Denn gefolgt wird diese vom Widerspruch gegensätzlicher Emotionen, ambivalenter Reaktionen, paradoxer, leidenschaftlicher und irrationaler Entscheidungen. Dieses Duett beschreibt die Liebe als universellen Kampfsport, ohne Schutzausrüstung, als verletzlichen Kämpfer. Es wird Macht ausgehandelt, miteinander – füreinander gekämpft, gegeneinander, nebeneinander. Von der Liebe zum Hass, der Blindheit zu offenen Augen, vom Verlangen zur Langeweile, von Harmonie zum Konflikt: Sie wollen bleiben, aber dennoch gehen, aufbrechen. Sie wollen vergeben, sich kümmern, aber doch verletzen, sich öffnen und doch schließen…
»Vor Sonnenaufgang« beschäftigt sich mit Alkoholismus und den Folgen, welche daraus für Angehörige und Erkrankte entstehen. Als Anstoß wird das gleichnamige Werk von Gerhart Hauptmann kritisch, feministisch und persönlich mit der Gegenwart verbunden und rückt dabei eine Vater-Tochter-Beziehung ins Zentrum.

SAMSTAG 25.06.

Durch die Erkundung unserer körperlichen, emotionalen und mentalen Grenzen lernen wir den Unterschied zwischen akzeptabel und inakzeptabel, wie man entschieden “Nein” sagt und wie man um Hilfe bittet.
Es braucht keine Drogen und keinen Alkohol, um Freude zu empfinden, frei und befreit zu sein – Wir haben die Hormone bereits in unseren Körpern und können uns ganz bewusst und kostenlos einen tollen “Cocktail” selbst zusammenstellen.
Die Performance „Reanimationstraining“ ist eine soziale Choreographie für 10-20 Personen. Sie simuliert das Zusammenkommen selbst als einen Ernstfall. Bekannte Elemente werden dekonstruiert und verfremdet. Dabei wird ausgelotet, wie sich das Verhältnis der Teilnehmenden zueinander gestaltet und inwiefern es veränderbar ist.
Die Performance »Reanimationstraining« ist eine soziale Choreographie für 10-20 Personen. Sie simuliert das Zusammenkommen selbst als einen Ernstfall. Bekannte Elemente werden dekonstruiert und verfremdet. Dabei wird ausgelotet, wie sich das Verhältnis der Teilnehmenden zueinander gestaltet und inwiefern es veränderbar ist.
»Wir sagen uns Dunkles« ist ein szenischer Briefwechsel zwischen den Dichter*innen Ingeborg Bachmann und Paul Celan mit Drums und Percussion. Die Briefe erzählen von ihrem zwanzigjährigen Verhältnis, geprägt von Liebe, Sehnsucht, Berührung, Missverständnissen und Schweigen.
Das Stück »the other side« erzählt die Geschichte zweier Wesen, die sich aufeinander zubewegen. Das Gesicht verdeckt versuchen sie, sich durch Tasten zu erkennen. Sie berühren sich – Einheit, dann Unterschiedlichkeit. Durch Bewegung und Töne entsteht eine Kommunikation, die sucht, reagiert, spiegelt, verliert.
All good things come to an end… Am vorletzten Festivaltag zelebrieren wir den Ausklang der Festivalwoche. ARENA 2022 existiert unter dem Motto »berühr mich!« als Kontaktstelle für soziale Interaktion. Deshalb laden wir herzlich dazu ein, mit uns und den Künstler*innnen zu tanzen. Kommt zahlreich vorbei, bringt Freunde und Fremde mit. Wir freuen uns auf euch!

SONNTAG 26.06.

Nach dem Katerfrühstück wird mit Weggefährt*innen und Akteur*innen des ARENA-Festivals auf die vergangenen zwei Jahre zurückgeblickt. Wie hat uns die Zeit des Kulturlockdowns in Bezug auf unsere Arbeit verändert? Was ist heute anders? Was wird bleiben? Wie lassen wir Berührungen durch Bildschirme, Masken oder räumliche Entfernungen hindurch entstehen? Dabei werden unterschiedliche Perspektiven aus Kultur und Wissenschaft zu Wort kommen und es wird die Möglichkeit geben aus dem Publikum heraus Fragen und Kommentare in die Debatte einzubringen.
Nach dem Katerfrühstück wird mit Weggefährt*innen und Akteur*innen des ARENA-Festivals auf die vergangenen zwei Jahre zurückgeblickt. Wie hat uns die Zeit des Kulturlockdowns in Bezug auf unsere Arbeit verändert? Was ist heute anders? Was wird bleiben? Wie lassen wir Berührungen durch Bildschirme, Masken oder räumliche Entfernungen hindurch entstehen? Dabei werden unterschiedliche Perspektiven aus Kultur und Wissenschaft zu Wort kommen und es wird die Möglichkeit geben aus dem Publikum heraus Fragen und Kommentare in die Debatte einzubringen.
»Kontakt–los!« ist eine Koproduktion des ARENA-Festivals und des Instituts für Theater- und Medienwissenschaft der FAU Erlangen mit den Künstlerinnen Kathrin Knöpfle und Urte Gudian, in welcher gemeinsam mit Studierenden der FAU Szenen präsentiert werden, die zwischen Performance, Theater und Tanz changieren.
»Wir sagen uns Dunkles« ist ein szenischer Briefwechsel zwischen den Dichter*innen Ingeborg Bachmann und Paul Celan mit Drums und Percussion. Die Briefe erzählen von ihrem zwanzigjährigen Verhältnis, geprägt von Liebe, Sehnsucht, Berührung, Missverständnissen und Schweigen.