FESTIVALZENTRUM

→ Altstadtmarktpassage

Das Festivalzentrum ist das Herz des Festivals! Hier können sich Festivalbesucher*innen zwischen den Aufführungen entspannen, ins Gespräch kommen und sich bei einem Getränk über das Festival und die Inszenierungen mit den Künstler*innen, der Jury, dem Festivalteam oder anderen Festivalbesuchern austauschen.

Taucht mit uns eine Woche lang in eine andere Welt voller bunter und verrückter Performances sein! Lasst euch begeistern und inspirieren von Künstler*innen aus aller Welt und knüpft neue Kontakte mit Gleichgesinnten. Esst und trinkt, feiert mit uns, besucht unser Rahmenprogram und werdet für ein paar Tage ein Teil unserer ARENA-Familie… Das Festivalzentrum befindet sich in der Altstadtmarktpassage – Hauptstraße 55 – inmitten der Erlanger Altstadt.

Ihr seid herzlich willkommen!

AUSSTELLUNG

»Na de Kus« ist eine Contemporary-Darstellung über Neuanfänge und wie wichtig diese für uns sind. Neuanfänge die uns in den unterschiedlichsten Lebenslagen begegnen. Es können große Veränderungen sein, wie das Verlassen des Heimatlands und wohnhaft in einem neuen Land zu werden, was dazu führt, dass dies das Leben komplett verändert und man neue Bräuche und Leute kennen lernt. Es können aber auch die kleinen Neuanfänge sein, wie wir sie jeden Tag erfahren, neue Personen in unserem Umkreis kennenzulernen, eine neue Beziehung zu beginnen oder früher als normal aufzustehen.

Die Video-Performance wird durchgehend im Festivalzentrum ausgestrahlt.

Von und mit: Carlos Bonilla und Fatima Monrreal

Hannes Hochmuth, geboren in Erlangen, ist besonders durch seine Streetart unter dem Namen »Dachs« bekannt. Nach einem zweijährigen Selbststudium studiert er seit Oktober 2021 Malerei an der Weißensee Kunsthochschule Berlin. Ausgangspunkt seiner Arbeiten ist die Beobachtung seiner Umgebung. Auf Streifzügen eines frisch Zugezogenen wird Berlin auf Eigenheiten untersucht. Er notiert sich Orte die er als Ort- und Zeitbeschreibend einstuft, macht Fotos oder Skizzen, stellt Kontakt zu Menschen her. Bei Studien in der Natur stellte er fest, dass das „Sein“ vor Ort einen wichtigen Einfluss auf den Prozess des Malens hat. So wird in seinen Bildern nicht nur ein visueller Eindruck festgehalten, sondern auch seine empfundene Emotion sowie die vergangene Zeit. Der Zeitdruck gibt den Bildern etwas triebhaftes, dringliches. Kunst zu schaffen, während man Teil des Öffentlichkeit ist, hat zudem einen interaktiven Charakter, den er gern erforscht. Er versucht Zeiträume an Orten durch Malerei oder Zeichnung festzuhalten und erfahrbar zu machen. Dabei ist es ihm wichtig selbst Teil des Ortes zu sein, um auch non-visuelle Eindrücke durch Selbsterfahrung in die Malerei einfließen zu lassen.

ÖFFENTLICHES FRÜHSTÜCK

26.06. — 10 Uhr

Der Morgen des letzten Festivaltags nach der Abschlussparty des ARENA-Festivals 2022 soll eine Gelegenheit sein gemeinsam zurückzublicken. Alle sind eingeladen zusammen mit dem Team und den Künstler*innen zu frühstücken. Zwischen Kaffee und Croissants können so Gespräche über die vergangenen Tage entstehen und Erfahrungen in einem offenen Rahmen miteinander ausgetauscht werden. Für das Frühstück bitte Brötchen und Aufstrich, etc. selbst mitbringen!

PODIUSMDISKUSSION

26.06. — 12 Uhr

Nach dem Katerfrühstück wird mit Weggefährt*innen und Akteur*innen des ARENA-Festivals auf die vergangenen zwei Jahre zurückgeblickt. Wie hat uns die Zeit des Kulturlockdowns in Bezug auf unsere Arbeit verändert? Was ist heute anders? Was wird bleiben? Wie lassen wir Berührungen durch Bildschirme, Masken oder räumliche Entfernungen hindurch entstehen? Dabei werden unterschiedliche Perspektiven aus Kultur und Wissenschaft zu Wort kommen und es wird die Möglichkeit geben aus dem Publikum heraus Fragen und Kommentare in die Debatte einzubringen.

ALLE TERMINE IM FESTIVALZENTRUM

22.06. — 22:00 → Festivalzentrum
23.06. — 10:00 → Festivalzentrum
23.06. — 11:30 → Festivalzentrum
23.06. — 20:30 → Festivalzentrum
24.06. — 10:00 → Festivalzentrum
24.06. — 13:30 → Festivalzentrum