GRUSSWORTE DER PATRON*INNEN

Dr. Florian Janik

Oberbürgermeister der Stadt Erlangen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kulturfreund*innen,

auf was mussten wir in den vergangenen beiden Jahren nicht alles verzichten: das persönliche Gespräch vis-a-vis, das Treffen mit Familie und Freunden, den Restaurant-, Theater-oder Kinobesuch, das Tanzen zur Musik, … und natürlich Berührungen. Die Corona-Zeit hat dazu geführt, dass wir uns weniger berührt haben, aber auch weniger berührt wurden. Unsere Gesellschaft ist berührungsarm geworden. Umarmungen, Händeschütteln, Momente, die etwas in uns auslösen. All das hat schmerzlich gefehlt.

Es freut mich deshalb umso mehr, dass das diesjährige ARENA-Festival uns alle dazu aufruft: „berühr mich!“. Denn wir brauchen Berührungen. Sie sind wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Psyche. Die engagierten Macher*innen haben es sich 2022 zur Aufgabe gemacht, Grenzfälle von Interaktionen und Berührungen zu testen und dafür neu geschaffene wie auch bereits etablierte Bühnen im Stadtgebiet zu bespielen.

Ich lade Sie alle herzlich dazu ein, dieserAufforderung nachzukommen und dieses Angebot anzunehmen. Sind wir gemeinsam gespannt, wie uns die regionalen und internationalen Theater-und Performancegruppen individuell und kreativ berühren wollen. Im Namen der Stadt Erlangen danke ich dem gemeinnützigen Verein ARENA -der jungen Künste e.V., dem ehrenamtlichen Organisationsteam, allen Künstler*innen sowie allen Unterstützer*innen, Förder*innen und Sponsor*innen dafür. 

Lassen wir uns berühren. Endlich wieder.

Anke Steinert-Neuwirth

Referentin für Kultur, Bildung und Freizeit

Willkommen zurück ARENAnach der pandemiebedingten digitalen Festivalversion im letzten Jahr nun endlich wieder „leibhaftig und echt”! So ungewöhnlich und zugleich spannend das Festival 2021 im digitalen Raum zu erleben war, so sehr hat es auch deutlich gemacht, was uns gefehlt hat: die direkte Begegnung mit den Künstler*innen, das „Hallo”, wenn man bekannte Gesichter im Publikum entdeckt hat, die freudige Umarmung, das Spüren der Atmosphäre im Raum, die echten Geräusche, das echte Bühnenlicht, der persönliche Austausch über die Stücke nach dem Applaus und noch so vieles mehr. Mehr als zwei Jahre Distanz hat mit uns allen etwas gemacht. Das diesjährige Festivalmotto „berühr mich” drückt genau diese Sehnsucht aus. Wir wollen „berührt” werden – emotional wie physisch. 

Mein Respekt und besonderer Dank gilt dem Verein „ARENA – der jungen Künste” und all den Studierenden, die in dieser distanzgeprägten Zeit mit viel Engagement und Kreativität dieses Festival neben ihrem „Studialltag” ehrenamtlich organisiert haben.
 
Das Programm mit experimentellen Produktionen und internationalen Künstlergruppen, – teilweise auch an ungewöhnlichen Orten in unserer Stadt und mit viel Platz für diskursive Formate – verspricht „berührt” zu werden.

Die Unterstützung durch Stiftungen, hiesige Unternehmen, die städtische Kulturförderung sowie durch die FriedrichAlexanderUniversität zeigt, wie sehr dieses ungewöhnliche Festival für Tanz, Theater und Performance ganz selbstverständlich seit 1989 zu Erlangen gehört. Vielen Dank allen Unterstützer*innen.

Freuen wir uns alle auf ein im wahrsten Sinne „berührendes” Festival 2022!
Foto von Joachim Hornegger
Prof. Dr. Joachim Hornegger

Präsident der FAU

Liebe Festivalgäste,
liebe Kulturbegeisterte,

nach Jahren pandemiebedingter Pause freut es mich besonders, dass Sie das 32. Festival für Tanz, Theater und Performance wieder in Präsenz erleben können. Unter dem Motto „berühr mich!“ holt das Organisationsteam von „ARENA…of the young arts“ zeitgenössische Produktionen nach Erlangen, die sich mit Nähe und Distanz, Gerüchen und Gefühlen, kurz den zwischenmenschlichen Verhältnissen befassen. „berühr mich!“ ist eine radikale Aufforderung zur Körperlichkeit und Emotionalität. Wie können wir Gefühle generieren? Müssen wir unsere Emotionen kontrollieren? Wer fasst wen wann wie an? Welche Konsequenzen hat körperlicher Kontakt?

Mit dem Motto „berühr mich!“ sucht das ARENA-Festival nach Antworten auf zentrale Fragen unserer Tage. Die Organisatorinnen und Organisatoren des Festivals bieten sie mit zeitgenössischen Produktionen und experimentellen Performances, die bei der 32. internationalen Woche für Tanz, Theater und Performance zu sehen sind. Die Theater-und Performancegruppen aus der Region und der Welt werden sie berühren. In jeder Hinsicht. 

Gerne übernehme ich als Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Schirmherrschaft über das 32. ARENA-Festival, das es dank des leidenschaftlichen und anhaltenden Engagements unserer Studierenden gibt. Ich danke den Studierenden der verschiedensten an der FAU vertretenen Fächern für den ungewöhnlich großen, zum Teil mehrjährigen Einsatz. Mit dem Engagement, aber auch der Programmierung des Festivals leben sie FAU: Innovation, Leidenschaft, Vielfalt. Daher unterstützen wir als FAU wieder gerne das internationale Festival für Tanz, Theater und Performance und freuen uns auf nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler, inspirierende Inszenierungen und überraschende Performances. Ich wünsche den Studierenden, den Künstlergruppen aus dem In- und Ausland sowie den Besucherinnen und Besuchern des Festivals außergewöhnliche Eindrücke, intensive Erlebnisseund beschwingte Festival-Tage. 

Lassen Sie sich berühren!